Ausstellung

Gustav Wimmer

Eine Ausstellung des Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins
23. September 2017 bis 28. Januar 2018

ohne Titel (Familie mit Flöte spielendem Knaben im Wald, WV 552), 1961 Öl auf Leinwand, 60,5 x 76 cm Kunsthalle zu Kiel, Dauerleihgabe Schleswig-Holsteinischer Kunstverein, Schenkung Hans und Hilde Kasdorff Foto: Sönke Ehlert
ohne Titel (Familie mit Flöte spielendem Knaben im Wald, WV 552), 1961 Öl auf Leinwand, 60,5 x 76 cm Kunsthalle zu Kiel, Dauerleihgabe Schleswig-Holsteinischer Kunstverein, Schenkung Hans und Hilde Kasdorff Foto: Sönke Ehlert

Selten ausgestellt und weithin unbekannt ist der Künstler Gustav Wimmer (1877–1964). Dabei zeichnen sich seine Landschaftsdarstellungen und Porträts durch einen hohen Wiedererkennungswert aus: Seine schemenhafte Malweise und die überwiegend sehr helle oder sehr dunkle Tonigkeit der Bilder erzeugen nicht selten den Eindruck von völliger Regungslosigkeit und gespenstischer Stille. Wimmer, von dem es heißt, er glaubte nicht an Geheimnisse, malte rätselhafte Bilder. Der Künstler gab seinen Werken keine festen Titel: er schuf Bilder ohne Namen. 
 

Gustav Wimmer stammte aus Stettin und studierte an der Berliner Kunstakademie. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er zunächst in Ostfriesland, später, bis zu seinem Tod, in Kiel.
Der Schleswig-Holsteinische Kunstverein hat in den letzten Jahren 17 Arbeiten als Geschenk erhalten. Die Ausstellung zeigt diese Werke zusammen mit Leihgaben aus dem Pommerschen Landesmuseum in Greifswald sowie aus Privatbesitz.