Ausstellung

Vorschau 2019

Lotte Laserstein, Abend über Potsdam, 1930, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, erworben mit Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland, der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kulturstiftung und anderer, Foto: bpk/ Nationalgalerie, SMB/ Roman März © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Lotte Laserstein, Abend über Potsdam, 1930, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, erworben mit Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland, der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kulturstiftung und anderer, Foto: bpk/ Nationalgalerie, SMB/ Roman März © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht

21. September 2019 bis 19. Januar 2020

Nach dem Frankfurter Städel und der Berlinischen Galerie zeigt die Kunsthalle zu Kiel im Herbst die umfassende Ausstellung über Lotte Laserstein, die als eine Wiederentdeckung der letzten Jahre gilt. Der Fokus liegt auch in der Kieler Station der Ausstellung auf Lasersteins Berliner Jahren zur Zeit der Weimarer Republik und wird zudem die Emigration der Künstlerin nach Schweden thematisieren. Neben der wohl bekanntesten Arbeit „Abend über Potsdam“ (1930) werden insbesondere ihre Selbstdarstellungen, subtilen Portraits und Aktbilder mit dem für Laserstein so typischen Blick zu sehen sein.

Die deutsch-schwedische Malerin Lotte Laserstein (1898-1993) gilt als bedeutende Vertreterin der gegenständlichen Malerei der Weimarer Republik. Sie gehört zu der ersten Generation von Künstlerinnen, die sich 1921 an der Berliner Hochschule für Bildende Künste einschreibt und entwickelt sich schnell zu einer erfolgreichen Bildnismalerin. Aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln verschlechtern sich ihre Arbeitsbedingungen durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten. 1937 emigriert sie schließlich nach Schweden, wo sie sich eine neue Existenz als Künstlerin aufbaut und große öffentliche Anerkennung erfährt.

Eine Ausstellung des Städel Museums, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle zu Kiel.