Publikationen

Hrsg.: Ulrich Domröse
Texte: Andreas Krase
220 Seiten
110 s/w Abb.
ISBN 3-927873-56-X

Katalog vergriffen

Fritz Kühn

Das photographische Werk 1931–1967

Wie Zeitgenossen berichteten, war „jeder seiner menschlichen und gesellschaftlichen Kontakte zweckhaft zu seiner Arbeit ausgerichtet“: Fritz Kühn arbeitete immer und überall. Seine Jugend erlebte er im Berlin der 1920er Jahre, er kam aus dem Handwerk, wurde im Folgejahrzehnt Schmiedemeister, baute nach dem Krieg seine Werkstatt wieder auf und erlangte in der jungen DDR mit seinen künstlerischen Metallarbeiten Berühmtheit – Treppengeländer, Häuserfassaden, Springbrunnen.

Parallel fotografierte Kühn indes schon seit den 1920er Jahren. Er interpretiert natürliche und geschaffene Formen mit der Kamera, legt großen Wert auf strukturelle Reize – vom Makro- bis zum Mikrokosmos – und lichtete Architekturelemente, Pflanzenstudien oder Naturerscheinungen in brillanten Aufnahmen ab. Nun liegt sein viel zu wenig beachtetes fotografisches Werk in einer repräsentativen Monographie vor.