Sammlung

Skulptur

Die Skulpturensammlung der Kunsthalle zu Kiel ist eng verknüpft mit der Gründung des Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins von 1843

Ernst Barlach, Das Wiedersehen (Thomas und Christus), Bronze nach dem Gipsmodell von 1926, 47,8 x 19 x 12 cm, © Kunsthalle zu Kiel Foto: Martin Frommhagen
Ernst Barlach, Das Wiedersehen (Thomas und Christus), Bronze nach dem Gipsmodell von 1926, 47,8 x 19 x 12 cm, © Kunsthalle zu Kiel Foto: Martin Frommhagen

Die Skulpturensammlung der Kunsthalle zu Kiel ist eng verknüpft mit der Gründung des Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins von 1843 und von der Tatsache geprägt, dass die Direktoren der Kunsthalle bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts gleichzeitig Professoren des kunsthistorischen Instituts der Christian-Albrechts-Universität waren. Die Erwerbungen dieser Zeit werden von kleinformatigen Werken figürlich arbeitender Künstler dominiert, von denen die Bronzebüste 'Gustav Mahler' von August Rodin, die Bronze 'Liebende Köpfe' von Wilhelm Lehmbruck und mehrere Arbeiten Ernst Barlachs hervorzuheben sind. Die moderne nichtfigurative Plastik fand erst nach 1975 mit zwei Gipsabgüssen von Hans Arp Einzug in die Kieler Sammlung.

In dieser Zeit beginnt auch der systematische Aufbau einer Sammlung zeitgenössischer dreidimensionaler Kunst. Die Kunsthalle zu Kiel besitzt heute u.a. Werke von Arman, Joseph Beuys, Jochen Gerz, Robert Jacobsen, Alf Lechner, François Morellet, Raffael Rheinsberg und Dieter Roth.

Die skulpturale Installation 'Felsenglocke' von Kazuo Katase befindet sich im Innenhof, weitere Außenskulpturen stehen im Park auf der Südseite der Kunsthalle, darunter größere Arbeiten von Per Kirkeby, Alf Lechner, Bjørn Nørgaard und Karl Prantl.

Kontakt
Dr. Regina Göckede
+49 431 88057-70
goeckede@kunsthalle-kiel.de