Sammlung

Video

Videokunst ist seit 1983 ein wichtiger Sammlungsbereich der Kunsthalle zu Kiel

Damit gehört die Kunsthalle zu den ersten Museen in Deutschland, die eine Künstlervideosammlung aufbauten. Heute beherbergt sie über 40 Künstlerpositionen mit mehr als 100 Arbeiten von Klassikern der Videokunst bis hin zu zeitgenössischen Arbeiten.

Den Grundstock bilden Videos der niederländischen Videokunst-Pionierin Nan Hoover, von der die Kunsthalle zu Kiel auch vier Lichtobjekte und Fotografien besitzt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf deutschen Klassikern der Videokunst wie Klaus vom Bruch, Marcel Odenbach, Ulrike Rosenbach, sowie internationalen Größen wie der Österreicherin Friederike Pezold, dem Koreaner Nam June Paik oder den Amerikanern Garry Hill, Bruce Nauman und Bill Viola.

Jochen Gerz, In case we meet, 1981, Video, 18 Min., Farbe, Ton, © 2011 VG Bild-Kunst, Kunsthalle zu Kiel
Jochen Gerz, In case we meet, 1981, Video, 18 Min., Farbe, Ton, © 2011 VG Bild-Kunst, Kunsthalle zu Kiel


Thematisch reicht das Spektrum von der Auseinandersetzung mit der Fernseh- und Medienwelt über Erkundungen des Körpers und der eigenen Geschlechterrolle bis hin zu poetisch-erzählerischen, politisch motivierten oder dokumentarischen Videoproduktionen. Die Videos der Sammlung sind ein fester Bestandteil der jährlich wechselnden Sammlungspräsentationen.