Der Schleswig-Holsteinische Kunstverein unterstützt und initiiert Ausstellungen, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen wie die Reihe Stadt-Land-Kunst oder Spartenübergreifendes wie die Klangbilder. Einmal jährlich findet exklusiv für die Mitglieder das Kunstvereinsessen statt.

Informationen zu den Reisen des Kunstvereins finden Sie hier.

Kommende Veranstaltungen:

 

Film
„Von der Kunsthalle ins Kino – der SHKV lädt zum Filmabend ein“ - in Kooperation mit dem kommunalen Kino
Auch Leben ist eine Kunst – Der Fall Max Emden
20. Mai 2026
kostenfrei für Mitglieder des Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins
18:00 - 20:00 Uhr
Vortrag
Ein Vortrag von Khrystyna Ahner
Die Arbeit des Ukraine Art Aid Center
Sarah Petschow
22. Mai 2026
18:00 - 20:00 Uhr
Kunstvereinsessen
Der SHKV lädt zum jährlichen Kunstvereinsessen ein
Im Alten Botanischen Garten
17. Juni 2026
65€ pro Person
17:00 - 20:00 Uhr
Vortrag
Lesung und Vortrag von Kateryna Mishchenko
Mobile Denkräume - Künstlerisches Handeln in der gegenwärtigen Ukraine
Sarah Petschow
04. Juli 2026
kostenfrei
18:00 - 20:00 Uhr
SHKV Kunstspaziergang
Kunst- und Kulturspaziergang durch Gaarden
09. Juli 2026
16:00 - 18:00 Uhr

Vergangene Veranstaltungen (Auswahl):

06. Mai 2026, 18:00 Uhr
„Wer verbirgt sich im Bild? Das unsichtbare Detail in Albert Aereboes Meisterwerk“ - mit Dr. Ursula Prinz

In ihrem Vortrag wird Ursula Prinz Einblick in ihre neuesten Forschungserkenntnisse zu den Rätseln von Albert Aereboes monumentalem Rundbild Der Einsiedler geben, welches eines  der geheimnisvollsten Schöpfungen der Neuen Sachlichkeit darstellt. Der Vortrag nimmt dieses Schlüsselwerk des Magischen Realismus neu in den Blick und verfolgt die kunsthistorischen Bezüge von der altmeisterlichen Präzision bis zur modernen Bildlogik der 1920er Jahre. Im Zentrum steht ein Detail, das fast einhundert Jahre lang verborgen blieb und das Verständnis des Gemäldes entscheidend vertieft. Der Abend lädt dazu ein, ein vertrautes Werk mit geschärfter Wahrnehmung neu zu sehen.

15. April 2026, 16:00 Uhr
Kunstspaziergang auf der Veloroute mit dem Graffiti-Studio Vanartizm

Nachdem der Kunstspaziergang durch Gaarden auf große Beliebtheit gestoßen ist, findet eine neue Auflage dieses Formates statt. Gemeinsam mit einem Mitglied der Künstlergruppe Vanartizm erkunden wir die Graffiti-Kunst entlang der Veloroute. Graffiti hat eine ebenso lange wie faszinierende Geschichte und zeigt sich auf der gewählten Strecke, auch an einigen privat freigegebenen Wänden, besonders kreativ.
Auf unserem Weg werden wir auf die Geschichte der Street Art eingehen und erhalten persönliche Einblicke im Gespräch mit einem Graffiti-Künstler.

25. März 2026, 18:00 Uhr
„Von der Kunsthalle ins Kino – der SHKV lädt zum Filmabend ein“ - in Kooperation mit dem kommunalen Kino

Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten

Im Dokumentarfilm Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten (2025) begleitet Regisseur Paul Smaczny den Maler Michael Triegel über mehrere Jahre und dokumentiert die Entstehung eines außergewöhnlichen Kunstwerks.

2020 erhält Triegel einen besonderen Auftrag: Er soll den vor fast 500 Jahren zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom neu gestalten. Da es keine historischen Aufzeichnungen des ursprünglichen Motivs – der Gottesmutter Maria mit Kind – gibt, entsteht ein gänzlich neues Gemälde im Geist der Alten Meister.

Der Dokumentarfilm gewährt detaillierte Einblicke in Triegels Atelier und zeigt nicht nur seinen künstlerischen Arbeitsprozess, sondern auch sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion.

11. März 2026, 18:00 Uhr
Stadt-Land-Kunst

„Vom Grafikschrank ins Netz. Wie digitalisiert man 30.000 Kunstwerke?“ - mit Dr. Annette Weisner 

Im Rahmen der Reihe Stadt-Land-Kunst wird Dr. Annette Weisner, Leiterin der grafischen Sammlung, Einblicke in das Digitalisierungsprojekt der Kunsthalle zu Kiel geben, welches während der Sanierungszeit ein zentrales Vorhaben der Kunsthalle ist. In dem Vortrag beschreibt sie nicht nur das laufende Projekt, sondern beleuchtet auch die Rolle von Online-Datenbanken und digitalen Werkzeugen für die kunsthistorische Forschung. 

20. November 2025, 18 Uhr  
„Von der Kunsthalle ins Kino – der SHKV lädt zum Filmabend ein“ - in Kooperation mit dem kommunalen Kino

Pünktlich zum Kinostart zeigen wir den Dokumentarfilm Das Geheimnis von Velázquez (2025) von Stéphane Sorlat. Édouard Manet nannte ihn den „Maler aller Maler“, Salvador Dalí den „Ruhm Spaniens“ und doch bleibt Diego Velázquez (1599–1660) bis heute rätselhaft. Der Hofmaler des spanischen Königs schuf mit Die Hoffräulein eines der einflussreichsten Gemälde der Kunstgeschichte, porträtierte Könige ebenso wie das einfache Volk und hinterließ über 200 Werke von zeitloser Strahlkraft. Der Dokumentarfilm folgt den Spuren dieses Meisters und nimmt den Zuschauer mit auf eine filmische Reise durch 400 Jahre Kunstgeschichte.

12. November 2025, 18 Uhr  
Lotte-Hegewisch Lecture mit Kerstin Abraham

Die Lotte-Hegewisch Lecture hat sich zu einer festen Größe im Programm des Kunstvereins entwickelt. In diesem Jahr freuen wir uns sehr Kerstin Abraham als Rednerin begrüßen zu dürfen. In ihrem Vortrag wird Sie anhand ihrer Arbeit über kulturelles Gedächtnis und Keramik als Bildträger sprechen. 

1993 an die Burg Giebichenstein Halle berufen, leitete Abraham von 1994 bis 2022 die Klasse für Freie Kunst und Keramik an der „Muthesius“ in Kiel. Kerstin Abraham lebt und arbeitet in Hamdorf. 

Mittwoch, 10. September 2025, 18 Uhr
"Kunst aus dem Rechenzentrum? Zur Faszination und barocken Herrlichkeit der KI-Bilder" - ein Vortrag von Nils Pooker

In Kooperation mit dem Digitalen Lernzentrum (DLC) freuen wir uns Nils Pooker für einen Vortrag einzuladen. Selbst als bildender Künstler tätig, wird Nils Pooker künstliche Intelligenz aus den Perspektiven der Kunstpraxis und Rezeption beleuchten. Dabei werden nicht nur die rasant voranschreitenden technische Entwicklungen betrachtet, sondern auch thematisiert, wie sich kreative Prozesse, künstlerische Autorenschaft und unser Verständnis von Bildproduktion im digitalen Zeitalter verändern.

06. August 2025, 18 Uhr    
Restitution aus  juristischer Perspektive – eine Lesung von Prof. Dr. jur. Haimo Schack

Wir freuen uns sehr, Prof. Dr. jur. Haimo Schack im Rahmen der Vortragsreihe „Stadt-Land-Kunst“ begrüßen zu dürfen. In seiner Lesung beleuchtet er das komplexe Verhältnis von Kunst, Eigentum und Restitution aus juristischer Perspektive.

Dabei liest er aus seinem Buch Kunst und Recht, das 2024 in vierter, überarbeiteter Auflage erschienen ist und sich mit rechtlichen Fragestellungen in Bildender Kunst, Design, Fotografie und Architektur beschäftigt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Dienstag, 03. Juni 2025, 18:30 Uhr
„Was will Kunst?“ – Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Philosophischen Seminar, der Pumpe und dem Schleswig-Holsteinischen Kunstverein

Gemeinsam mit dem Philosophischen Seminar treten wir über das Medium Film in den Dialog. Gezeigt wird zunächst der Film Manifesto von Julian Rosefeldt. Der Film ist ein cineastisches Kunstprojekt, in dem Cate Blanchett in zwölf verschiedenen Rollen zentrale künstlerische und politische Manifeste des 20. Jahrhunderts rezitiert. Der Film verbindet diese Texte mit verschiedensten Szenarien der Gesellschaft aus dem 21. Jahrhundert und schafft so eine Reflexion über die Bedeutung von Kunst, Haltung und Ausdruck im heutigen Kontext.

Im Anschluss tauschen sich die Kunsthistorikerin und Kuratorin Muriel Meyer (Kunsthalle zu Kiel) und die Philosophin Melanie Reichert (CAU) unter dem Titel „Was will Kunst?“ über die Rolle und das Selbstverständnis künstlerischen Schaffens aus. Was bewegt Künstler*innen dazu, ein Manifest zu verfassen und wie lassen sich die im Film gezeigten Textcollagen philosophisch und kunsthistorisch einordnen? 
Wir freuen uns auf einen anregenden und diskussionsfreudigen Abend!

Mittwoch, 28. Mai 2025, 18:00 Uhr
Der Schleswig-Holsteinische Kunstverein lädt ein zur Sonderedition „Von der Kunsthalle ins Kino“: Künstlerinnengespräch mit Wagehe Raufi

Die Sonderedition verbindet die Videoarbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin Wagehe Raufi (*1990) mit einem Film ihrer Wahl.

Die Kuratorin Muriel Meyer spricht mit Raufi über die beiden an diesem Abend und parallel im Glasvorbau der Kunsthalle gezeigten Videoarbeiten „Ornamental Hermit“ (2022, 6:48 min) und „Das geliehene Haus – Shell in Transition“ (2025, 6:59 min). Raufi führt darin ihre Auseinandersetzung mit analogen und digitalen Räumen sowie deren Verhältnis zueinander fort. Dabei dient der unterschlupfsuchende Einsiedlerkrebs als Symbol für menschliche Erfahrungen und die Stellung der Kunst in der heutigen Zeit.

Teil des Gesprächs ist auch der im Anschluss gezeigte Dokumentarfilm „Koyaanisqatsi“ (1982, 86 min) von Godfrey Reggio. Der assoziativ aufgebaute Film verknüpft eindrucksvolle Stadt- und Naturlandschaften mit eigens dafür komponierter Musik von Philip Glass. Reggios zivilisationskritische Beobachtungen von Eingriffen des Menschen in die Natur bieten sich an, um faszinierende Querverbindungen zu den Arbeiten Raufis herzustellen.

Finden sich darüber hinaus weitere inhaltliche oder auch ästhetische Überschneidungen in den Arbeiten der Künstlerin und dem Film „Koyaanisqatsi“? Und warum hat Raufi sich genau für diesen Film entschieden?

 


 

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