Workshop
Voices Inside the Bunker
Workshop für Erwachsene mit Max Ievlev (Regisseur)
08. August 2026 / 15:00 - 13:00 Uhr
Am 7. und 8. August lädt die Kunsthalle zu einem experimentellen Performance-Workshop in den Flandernbunker ein, der thematisch an die Installation Repeat After Me II von Open Group anknüpft. Ausgehend von Stimme, Klang und räumlicher Wahrnehmung entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam eine begehbare Performance im gesamten Bunkerraum.
Der Workshop wird von dem Regisseur, Dramaturgen und Leiter des Lübecker Ukrainischen Freien Theaters (LUFT), Max Ievlev, geleitet, der dort bereits mehrfach gemeinsam mit Geflüchteten Theaterstücke entwickelt und auf die Bühne gebracht hat.
Aus gesprochenen Fragmenten, Flüstern, Atem, Bewegungen und chorischen Momenten entwickeln die Teilnehmer*innen eine vielschichtige Inszenierung zwischen Performance, Klangkunst und Begegnung. Der Bunker wird dabei selbst zum aktiven Teil der Arbeit und eröffnet neue Formen des gemeinsamen Hörens, Wahrnehmens und Bewegens im Raum.
Das Format richtet sich an alle Laien und Menschen mit praktischen Erfahrungen im Theaterspiel, in der Körper- oder Stimmarbeit ab 18 Jahren. Es sind alle herzlich willkommen – verschiedene Sprachhintergründe sollen im Workshop bewusst Teil des gemeinsamen Raumes werden. Für die Teilnahme an der abschließenden Performance wird geraten, an beiden Workshop-Terminen teilzunehmen.
Freitag, 7. August, 15 bis 18 Uhr
Samstag, 8. August, 10 bis 13 Uhr
Abschließende Performance
Samstag, 8. August 2026, 18 Uhr
Anmeldung bis 3. August: vermittlung@kunsthalle-kiel.de
Snack inklusive, Kosten 8 €
Die Workshops sind mehrsprachig. Die Leitung erfolgt in deutscher, englischer und ukrainischer Sprache.
Vita
Max Ievlev ist ukrainischer Regisseur, Schauspieler und Gründer des LUFT-Theaters in Lübeck sowie des DIY Theaters in Charkiw. Seit über 15 Jahren arbeitet er im Bereich Theater und performative Kunst. In seinen Arbeiten verbindet er dramatisches Theater, dokumentarische Elemente, Bewegung, immersive Formate und Themen wie Erinnerung, Krieg, Migration und menschliche Begegnung. Mit LUFT entwickelt er mehrsprachige Produktionen und internationale Theaterprojekte zwischen der Ukraine und Deutschland.